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DayZ Stories
24.09.2012, 04:13
Post: #11
RE: DayZ Stories
boa, bin ich gespannt^^
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24.09.2012, 19:48 (This post was last modified: 24.09.2012 19:50 by Tobio.)
Post: #12
RE: DayZ Stories
Die Ereignisse des Wochenendes sind doch umfassender als ich erwartet habe. Es werden also mindestens 3 Teile. Viel Spaß nun erstmal mit Number Two.

Teil 2

Im Eiltempo stürmen Bunny und ich durch Stary Sobor und sammeln unterwegs alle Jerry Cans und Heli-Parts auf, die wir kriegen können. Ohne darauf zu achten, ob sich eventuell ein feindlicher Spieler in der Nähe befindet, hetzen wir durch die Stadt und von da aus auf direktem Weg zum Airfield. Wir haben Glück und kommen lebend am Ziel an. Auch auf dem sonst so gefährlichen Militärflughafen scheint es ruhig. Einmal quer über die Landebahnen, die Baracken und Zombies vollkommen links liegen gelassen und wir stehen vor unserem vermeintlichen Geschenk. Als wir aus dem Freudentaumel langsam wieder heraus kommen stellt sich die Rationalität ein. Wir sitzen auf einem Pulverfass. Ein unbeschadeter Weg von Stary nach Nordwesten, ein friedliches Airfield und ein Helikopter, den außer uns niemand entdeckt hat? Solche Zufälle sind äußerst selten und untypisch für DayZ. Die Panik beginnt sich in uns breit zu machen. Unter Hochspannung baue ich die Ersatzteile in den Helikopter ein während Bunny mit dem einzigen Kanister, den wir so schnell auftreiben konnten, von einer Seite des Airfields zur anderen rennt um den Tank des Helikopters wenigstens ein bisschen zu füllen.
Nach 5 Ladungen und einem winzigen blinkenden Millimeterchen in der Tankanzeige starte ich die Motoren. Nach einem Fastzusammenstoß mit der Hangardecke und chirurgischer Filigranarbeit mit dem Steuerknüppel führe ich den Quirl in die Freiheit. Schon auf den 50 Metern bis zu den Hallen mit dem Treibstofftank fühle ich wieder die größte Freude die mir dieses Spiel bieten kann. Doch als ich lande erscheint schnell wieder das kalte, paranoide Gesicht von Chernarus vor meinem inneren Auge. Wenn uns bisher keiner entdeckt hat, dann wird er spätestens nach dem Krach der Rotoren genau wissen, wo wir zu finden sind.
Weitere 10-15 Tankfüllungen später gebe ich Bunny das Zeichen, dass wir den roten Bereich verlassen haben und treibe ihn an, einzusteigen.
Als wir abheben entspannt sich die Lage und wir sacken entspannt in uns zusammen. Bunny's Plan lautet, in Berezino auszusteigen und die Stadt ein wenig zu erkunden. Ich lasse ihn in der Nähe der Stadt abspringen und mache mich auf den Heimflug. Wenige Kilometer vor meinem stillen Plätzen und dem verdienten ruhigen Feierabend erspähe ich unter mir eine Absturzstelle. Nach kurzem Hin- und Herüberlegen beschließe ich zu landen und nachzusehen, ob mein Glück der letzten Minuten weiter anhält. Und tatsächlich. Ein Nachtsichtgerät liegt inmitten von Trümmern und Zombieleichen. Ich beschließe, dass dies nun der letzte Moment war, an dem ich das Schicksal herausgefordert habe und fliege weiter. Nahe meines sicheren, einsamen Lagers lande ich den Vogel und wandere vergnügt die letzten Meter zu meinem Zelt. Dort angekommen kontrolliere ich meine Ausrüstung, esse einen Happen und beschließe erschöpft, die Füße für den Rest des Tages hochzulegen.

Doch dann kommt es, wie es in dieser Welt nun einmal kommen muss. Aus dem Augenwinkel heraus entdecke ich in etwa 300m Entfernung unter mir im Tal eine Bewegung.

An dieser Stelle endet der zweite Teil. Schöner Cliffhanger, ne? Tongue

Teil 3 kommt morgen.
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25.09.2012, 21:21
Post: #13
RE: DayZ Stories
ich muss bunny zustimmen ... :-)
mehrmehrmehrmehr
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25.09.2012, 21:39
Post: #14
RE: DayZ Stories
Es ist morgen! ^^
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25.09.2012, 22:23 (This post was last modified: 25.09.2012 22:24 by Tobio.)
Post: #15
RE: DayZ Stories
Ihr Gierschlunde Smile

Teil 3

Die Bewegungen stammen von einem Menschen, der sich in etwa 600-700 m Entfernung befindet. Reflexartig lege ich mich flach auf den Boden und ohne den Eindringling auch nur eine Sekunde aus den Augen zu lassen, robbe ich seitwärts hinter den nächsten Baum. Durch meinen Ghillie-Suit konnte er mich scheinbar nicht entdecken, also beschließe ich die Sache ruhig und überlegt anzugehen.
Zuerst beobachte ich die Umgebung. Als ich mir sicher bin, dass er allein ist, setzte ich den Fokus auf ihn. Er trägt Tarnkleidung und eine M14 bei sich. Außerdem benutzt er erstaunlich oft sein Fernglas und schaut in alle Richtungen. Höchstwahrscheinlich ist er auf der Suche nach einem versteckten Lager, hat meines aber noch nicht ausmachen können. Trotzdem ist er schon zu nah und stellt deshalb eine Bedrohung dar.
Ich passe die Momente ab, in denen er sein Fernglas zückt und in die entgegengesetzte Richtung schaut um mich wie eine Katze von einer Deckung zur nächsten an ihn heranzupirschen. Nach halber Distanz höre ich hinter mir ein sehr vertrautes Geräusch. Noch bevor ich verstehe, dass der Typ vor mir nicht allein unterwegs gewesen war und er nicht nach Zelten sondern etwas viel wertvollerem gesucht hat, sehe ich einen Helikopter über mich hinwegfliegen. MEINEN Helikopter, den ich vor 5 Minuten genau in der Richtung abgestellt habe, aus der dieser gerade angeflogen kommt.
In meinem Kopf brennt eine Sicherung durch und augenblicklich sehe ich rot. Meine Stimmung schlägt in Bruchteilen einer Sekunde von Angst um mein Zelt in puren Hass auf Alles und Jeden um. Wenn es um meinen Schatz geht kenne ich kein Mitleid mehr. Wie ein tollwütiger Hund renne ich dem Helikopter hinterher. Der Eindringling mit dem Fernglas bekommt meine entfesselte Wut zu spüren als ich ihm im Vorbeirennen ein komplettes Magazin meiner AK durch den Leib jage.
Einige Sekunden später und gerade noch in meiner Sichtweite stoppt der Heli in der Luft und das Bordgeschütz beginnt zu feuern. Aber nicht auf mich. Direkt unterhalb der Maschine mache ich ein Zelt und einen blauen Van aus. Aus dem Lager ertönen Schüsse und der Bordschütze springt mit dem Fallschirm ab. Ich zügele meinen Zorn, bleibe am Rand einer kleinen Lichtung hinter einem Baum stehen und beobachte das Schlachtfeld.
Während am Boden wild herumgeschossen wird, macht der Helikopter eine Drehung in meine Richtung und neigt sich nach vorn. "Der wird doch nicht?" Das ist die letzte Frage, die ich mir stelle bevor das Ungetüm im Sturzflug auf mich zuschießt und mit einer gewaltigen Explosion auf dem Boden aufschlägt.

Kurze Zeit später macht sich Litzer vom Airfield aus auf den Weg zur Unglücksstelle. Allerdings kommt er dort nicht lebend an. Im Wald wird er von einem Scharfschützen ausgeschaltet.
Erst der gefürchtete Bunny schafft es ans Ziel. Und was er dort vorfindet ... Teil 4 wird es zeigen Wink
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25.09.2012, 23:04
Post: #16
RE: DayZ Stories
geilgeilgeil
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26.09.2012, 20:52 (This post was last modified: 10.02.2014 15:40 by Tobio.)
Post: #17
RE: DayZ Stories
Teil 4

Als Bunny im Lager eintrifft herrscht Totenstille. Keine Menschenseele ist mehr da, aber die Fahrzeuge wurden stehengelassen. Nach einem kurzen Check der Zelte schnappt er sich einen Wagen und sammelt die verstreuten Vollblimsen wieder auf. Da ich am weitesten weg gespawnt bin, haben Frozzie und Litzer Vorrang. Zu dritt fahren die anderen wieder ins Lager um schnellstmöglich alles Nützliche einzusacken und in Sicherheit zu bringen, während ich, mit dem Nötigsten ausgerüstet, von Cherno aus nach Norden laufe.
An einer bereits geplünderten Absturzstelle sammeln mich Bunny und Frozzie mit dem UAZ auf. Unser Weg führt uns zum Airfield. Das eigentliche Ziel war den UAZ am Flugplatz aufzutanken und dann ein neues Plätzchen für ein Lager zu suchen. Doch als wir am Westende der Landebahnen unseren Wagen abstellen, bemerkt Frozzie auf der anderen Seite Zombieaktivität. Ein klares Anzeichen, dass Menschen in der Nähe sein müssen. Das Tanken wird zur Nebensache und als Bunny sich mit seiner DMR eine geeignete Position zum Feuern gesucht hat, erspäht er auch schon 2 Personen in der Nähe des Towers. Doch das ist noch nicht alles. Etwas weiter links, ungefähr auf Höhe der Baracken, kann er einen Helikopter nahe der nördlichen Längsmauer ausmachen. Das Zauberwort mit H muss ich nicht zweimal hören. Sofort renne ich hinter der Mauer im Nordwesten zur anderen Seite.
Und dann geht es auch schon los. Das Feuer wird auf Bunny eröffnet. Getroffen, aber nur leicht verwundet, zieht er sich etwas zurück und schafft es, dank Frozzie's Sperrfeuer, sich zu verarzten. Die Schüsse hatten allerdings auch ihr Gutes. Jetzt wissen wir, dass wir es mit nur zwei Gegnern zu tun haben und keiner von ihnen über ein Scharfschützengewehr verfügt. Wir sind qualitativ und quantitativ überlegen. Gleiches scheinen auch unsere Feinde zu wissen, weshalb sie sich im Wald hinter den Baracken zurückziehen. Um eine mögliche Flucht mit dem Helikopter zu unterbinden rennen Frozzie und ich von zwei Seiten über die Landebahnen, während uns Bunny mit der DMR deckt. Auf der anderen Seite angekommen positioniert sich Frozzie so, dass er den Heli im Blick hat. Sobald jemand einsteigt, kann er ihm die Rübe wegblasen. Gleichzeitig flankiere ich Helikopter und Baracken, sodass unsere Gegner gezwungen sind, sich durch ein Loch in der Nordost-Mauer zurückzuziehen. Ich renne, von den anderen beiden Blimsen geschützt, zum Heli, steige kurz ein, sehe was kaputt ist und renne sofort zurück in Deckung. Der Motor ist hinüber, aber der Tank ist voll. Wie der Zufall es will, ist Litzer bereits mit den benötigten Teilen auf dem Weg zum Airfield. Der Plan lautet also den Helikopter so lange zu bewachen bis Litzer da ist um ihn zu reparieren. Allerdings dauert das 1. noch mindestens eine halbe Stunde, 2. sitzen wir hier mehr oder weniger auf dem Präsentierteller und 3. werden die beiden ihren Helikopter sicher nicht kampflos aufgeben. Wir müssen uns einen Plan überlegen. Der Helikopter hat oberste Priorität, also muss einer da bleiben und ihn bewachen. Auf der anderen Seite des Airfields steht noch unser UAZ mit wertvoller Ausrüstung, welche wir auch nur äußerst ungern aufgeben wollen. Und zu guter Letzt sind wir gerade im Vorteil gegenüber den vorherigen Besitzern des Helis, da wir die bessere Position und Ausrüstung haben. Kurzerhand entscheiden wir, dass Frozzie den Helikopter bewacht und Bunny zurückläuft um den UAZ zu verstecken und sich ein wenig zu heilen. Da ich die wertloseste Ausrüstung bei mir trage und die Gegner zuletzt gesehen habe, mache ich mich auf die Jagd.
Ich verlasse das Flugfeld durch die Mauer im Nordosten und schleiche mich langsam von Deckung zu Deckung. Nach wenigen Schritten entdecke ich meine Beute am Waldrand rechts von mir. Von einer dichten Tanne versteckt beobachte ich, dass die beiden langsam auf mich zu schleichen. Obwohl sie sich immer wieder in alle Richtungen umschauen können sie mich nicht sehen. Als sie etwa 5m neben mir kurz stehenbleiben überlege ich das Feuer zu eröffnen. Einen von beiden zu erledigen wäre kein Problem, doch dann würde mich vermutlich der Andere ausschalten. Wenn ich jetzt draufgehe verlieren wir unseren Piloten und gleichzeitig unseren zahlenmäßigen Vorteil. Ich beschließe den beiden in sicherem Abstand zu folgen und zu beobachten, aus welcher Richtung sie ihren Angriff auf uns planen. Ohne mich entdecken zu lassen folge ich den beiden Richtung Norden an der Außenseite der Mauer entlang. Um im lichter werdenden Wald nicht gesehen zu werden halte ich einen größeren Abstand und werde langsamer. Nach einer Weile verliere ich sie aus den Augen. Der Wald wird an dieser Stelle wieder größer und damit für mich zu gefährlich um beide allein weiter zu verfolgen. Kurz abwarten und dann zurück zum Airfield, denke ich mir. Wieder zurück an der Mauer sehe ich mich noch einmal um. Enttäuscht über meine missglückte Jagd trotte ich zurück Richtung Helikopter. Etwa auf Höhe des nördlichsten Hangars höre ich ein Zischen. Die erste Kugel verfehlt mich noch, doch bevor ich mich umgedreht habe um das Feuer zu erwidern, trifft mich der zweite Schuss tödlich.

Das große Finale der Story gibt's erst am Freitag. Einen Tag länger um meine Kreativität wieder aufzutanken und euch ein wenig zappeln zu lassen.
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28.09.2012, 15:58 (This post was last modified: 10.02.2014 15:47 by Tobio.)
Post: #18
RE: DayZ Stories
Und nun ... el grande finalamente!

Teil 5

Auf einmal sind alle wieder in höchster Alarmbereitschaft. Bunny und Frozzie bewachen aufgeregt den Helikopter. Litzer ist nur noch wenige hundert Meter vom Airfield entfernt. Alle sind angespannt. So kurz vor Schluss darf niemand mehr einen Fehler machen. Durch meinen Tod und den damit verbundenen Verlust des ersten Piloten, hängt jetzt alles von Litzer ab. Er muss sich allein bis zum Flugfeld vorkämpfen, es überqueren, den Helikopter reparieren und ihn wegfliegen, während zwei bewaffnete Feinde in der Nähe sind.
Dies sind die Momente, in denen Helden geboren werden. Und Litzer ist einer von ihnen. Einer von jenen Spielern, über die noch eine Woche später Geschichten geschrieben werden.
Die Blimsen schaffen es ohne erneuten Feindkontakt den Helikopter flott zu machen und verlassen den Schlund der Hölle gen Süden.

Wenig später kreist der Quirl voller freudestrahlender Gesichter auch schon über mir und landet sanft in der Nähe des Topolka-Damm, welchen ich als Treffpunkt bestimmt habe. Ich übernehme das Steuer und fliege mit Bunny, Frozzie und Litzer an Bord los.
Mitten in einem abgelegenen Wald finden wir ein abgestelltes Fahrzeug. Es ist stark beschädigt, hat aber im Kofferraum ein ganzes Arsenal an Waffen. Nach dem kleinen Zwischenstopp holen wir Doza im Küstendorf Kamyshovo ab und fliegen wieder Richtung Norden.
Bei Polana entdecken wir eine Absturzstelle. Frozzie springt direkt darüber mit dem Fallschirm ab um nachzusehen, ob wir die ersten sind, die hier vorbeikommen. Offenbar nicht, denn kurz nachdem unser Springer raus ist, wird aus der Stadt auf uns geschossen. Der Heli wird getroffen und ich drehe augenblicklich ab. Ein gutes Stück weiter nördlich setze ich unseren Spezialisten für solche Momente, den gefürchteten Bunny, auf einem sicheren Hügel ab, wo er sich mit seinem Scharfschützengewehr in Stellung bringt. Doza und Litzer besetzen die Bordgeschütze und wir fliegen zurück nach Polana um Frozzie zu helfen. Er ist unsanft auf dem Boden aufgekommen und muss sich nun der vielen Zombies erwehren, die, von den Schüssen aufgeschreckt, von allen Seiten auf ihn zustürmen. In 60m Höhe kreise ich um die Stadt. Doza und Litzer schießen aus allen Rohren. Bunny hat Probleme eine gute Position zu finden und kann deshalb den Schützen in der Stadt nicht ausmachen. Mitten im Kampf nimmt Frozzie hinter einem Haus am Rande der Stadt etwas wahr. Es ist der Schütze, der versucht sich vor den wütend ratternden MGs des Helikopters zu verstecken. Frozzie fackelt nicht lange und erschießt den Feind. Dadurch werden weitere Zombies auf ihn aufmerksam und er muss sich zurückziehen. Dabei wird er von einem der Infizierten schwer verletzt. Ich setze Doza an einem Feldweg ab, von wo aus er sich gemeinsam mit dem herbeigeeilten Bunny bis zu Frozzie durchschlagen will. Sie schaffen es ihn zu retten und können durch Litzers MG-Feuer auch die riesigen Massen an Zombies zurückschlagen.
Doch der Ärger hat sich gelohnt. An der Absturzstelle finden wir unter anderem ein AS50 für Bunny und ein M107 für Doza. Nachdem ich die Mannschaft wieder aufgesammelt habe geht es zum heimischen Lager.
Dort angekommen rennen alle zu ihren Zelten und freuen sich schon auf die Geschichten, die ich abends am Lagerfeuer erzählen werde. Ich bleibe etwas länger am Helikopter um zu überprüfen, dass mir diesmal niemand gefolgt ist. Als ich als Letzter an meinem Zelt ankomme, sind die anderen bereits verstreut im Wald damit beschäftigt ihre Ausrüstung zu kontrollieren. Bevor ich diesmal die Beine wirklich hochlege, beschließe ich die Stelle aufzusuchen, an der ich vor einigen Stunden von meinem eigenen Helikopter erschlagen wurde. Ich bin nicht der Einzige, den die Neugier hier hergelockt hat. Vor mir steht noch ein Spieler im Ghillie-Suit, der mich anschaut. Ich frage Frozzie, von dem ich weiß, dass er mit einem Tarnanzug unterwegs ist, ob er gerade beim Helikopter unterwegs ist. Er bestätigt meine Annahme und ich gehe weiter um das Wrack zu besichtigen.
Plötzlich Krach. Der Spieler im Ghillie-Suit eröffnet das Feuer auf mich. Das ist nicht Frozzie. Er meinte den anderen Helikopter. Den, mit dem wir gerade hergeflogen sind. Diese Erkenntnis kommt zu spät. Aus wenigen Metern Entfernung werde ich von einem Sturmgewehr durchlöchert und sacke blutend zusammen. Als die anderen herbei gerannt kommen, ist mir schon nicht mehr zu helfen. Doza versucht noch vergeblich meine Wunden zu versorgen, während Frozzie sich hundertfach für das Missverständnis entschuldigt. Der Schütze flieht durch den Wald. Bunny schafft es noch einen Schuss auf ihn abzufeuern, trifft ihn aber nicht tödlich.
Mit meinem letzten Atemzug verfluche ich diesen Ort, an dem ich erneut das Opfer des Unglücks werde und schließe meine Augen.

Der Schütze im Tarnanzug wird niemals gefunden, da unser Server in diesem Moment abstürzt und so bleibt auch seine Identität auf Ewig geheim. Noch heute, Tage später, gibt es einige, die glauben, dass der Schütze an der Wunde, die Bunny ihm zugefügt hat, verblutet ist. Andere sagen er wäre entkommen und hätte es über die Grenze nach Takistan geschafft, wo er heute eine kleine Bar namens Crash Site führt. Wieder andere glauben, dass es ihn niemals gegeben hat und er nur das Fleisch gewordene Abbild des grausamen Schicksals geworden ist, welches Rache an denen nehmen wollte, die ihr Glück zu oft herausgefordert haben.
Was ich glaube? Wen juckt's? Solange dieses Spiel weiterhin solche spannenden Geschichten liefert, gibt es keinen Grund sich zu ärgern. Ich hoffe ihr hattet genauso viel Spaß beim Lesen, wie ich Arbeit beim Schreiben und vielleicht trifft man sich ja mal ingame. Hahaha, sich treffen, versteht ihr? Big Grin
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29.09.2012, 16:32
Post: #19
RE: DayZ Stories
schön und spannend geschrieben... ich bin ja echt dafür das Tobio anfängt Bücher zu schreiben =)

Viele vergleichen mich mit Chuck Norris....
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29.09.2012, 16:42
Post: #20
RE: DayZ Stories
auf jeden, 1500 seitenklopper daisi storys
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