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DayZ Stories
23.10.2012, 19:36 (This post was last modified: 10.02.2014 15:59 by Tobio.)
Post: #31
RE: DayZ Stories
#2 Winchester - Banditenkiller


Wie schon erwähnt bin ich anfangs hauptsächlich in Berezino unterwegs gewesen. Idefix, Bunny, Poaty und ich hatten zwei Zelte und einen UAZ im Wald südlich der Küstenstadt versteckt.
Eines Tages erzählt Ide, dass er bei einem Streifzug durch die Gegend zwei Spieler in Tarnanzügen in der Nähe unseres kleinen Lagers gesehen hat. Bis dahin glaubten wir, dass die Zelte und der UAZ im Flecktarnmuster unentdeckt bleiben würden. Aber nun wurde es gefährlich. Zu viert machten wir uns auf zum Militärlager um uns für den bevorstehenden Kampf auszurüsten.
Auf dem Rückweg verfolgten uns viele Zombies, sodass wir uns in einer Halle auf einem Schrottplatz südlich der Stadt versteckten, bis wir unseren Weg zum Lager ungestört fortsetzen konnten. Idefix und ich beobachteten durch die Fenster der zweiten Etage die Gegend während Poaty und Bunny die Eingänge bewachten. Plötzlich entdecken wir auf der Wiese hinter dem Schrottplatz zwei Spieler, die sich in Richtung unserer Zelte schleichen. Es waren die beiden Kerle im Ghillie-Suit und sie hatten uns noch nicht entdeckt. Unüberlegt stürmen Bunny und Poaty aus der Halle, Idefix eröffnet das Feuer. Bunny rennt quer übers Feld und steigt in den UAZ. Poaty und Ide führen ein Feuergefecht mit den beiden Angreifern und Bunny versucht die Gegner mit dem UAZ zu überfahren. Als ich endlich die Winchester ausgewählt und mir eine gute Schussposition gesucht habe, hat Poaty bereits einen Großteil seiner Munition in den umliegenden Wäldern verteilt und Bunny im Blutrausch einen der Angreifer überfahren. Der Zweite versucht umgehend Bunny mit seiner AK aus dem Fahrzeug zu schießen, doch dessen unkonventioneller Fahrstil hilft ihm, den Schüssen auszuweichen. Nach gefühlten Stunden habe ich freies Schussfeld und ziele auf den Kopf des AK-Schützen. Die Entfernung beträgt ungefähr 300m, aber ein Schuss reicht und die AK verstummt.
Als Ruhe eingekehrt ist und alle sich freuen, ohne Verluste den Tag überstanden zu haben entnehmen wir den sterblichen Überresten der Angreifer unsere ersten vollautomatischen Waffen. Damals war es für uns noch etwas Besonderes eine AK in den Händen zu halten.
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24.10.2012, 22:36
Post: #32
RE: DayZ Stories
#3 Double-barrelled Shotgun - In your Face!


Ja ich hab mit dem Ding wirklich jemanden gekillt. Wirklich! Ohne Scheiß. Ganz ehrlich.

Passiert ist das Ganze in Chernogorsk, als ich gerade mal wieder gestorben war und mich aufs Neue ausrüsten musste. Der Server war recht voll und demzufolge war auch in der Hauptstadt eine Menge los. Auch diesmal war ich mit Idefix unterwegs. Schon seltsam, dass ich fast nur zum Töten gezwungen werde, wenn er dabei ist.
Jedenfalls war ich gerade in Downtown Cherno, Ecke Trainstation in einem der Cafes zugange als ich draußen einen Spieler, gefolgt von Zombies, vorbeirennen sehe. Kurze Zeit später hat sich das Gebäude bereits mit Zombiemassen gefüllt und da ich einer Konfrontation aus dem Weg gehen wollte sagte ich im Direct Chat, dass ich freundlich bin und das Gebäude verlasse. Auf dem großen Platz vorm Rathaus zischte plötzlich ein Schuss von hinten an mir vorbei. Im Zickzack renne ich auf das nächste Gebäude zu, um mich zu verstecken. Leider war das nächste Gebäude das International Hotel und durch die großen Fenster nicht unbedingt zum Verstecken geeignet. Nur mit der 2-läufigen Schrotflinte bewaffnet lag ich auf dem Boden zwischen den Tischen am Eingang.
Mein Angreifer hatte mich schnell gefunden und als er das Gebäude betrat eröffnete er sofort das Feuer. Mein Glück: Er hatte nur eine Makarov und wenig Ahnung vom Zielen.
Nachdem er sein komplettes Magazin ohne einen einzigen Treffer (!) auf mich abgefeuert hatte war ich an der Reihe. Anlegen, Zielen, Boom. Der Krach meines Schusses hallte durch ganz Cherno und mein Angreifer bekam eine dicke Ladung Schrot aus 3m ins Gesicht. Ein zweiter Schuss war nicht nötig.
Der nächste Spieler der das Hotel betrat war Ide, der nicht damit gerechnet hatte, dass ich die Situation überlebe. Auf unserem Weg raus aus der Stadt hat sich niemand weiter in unseren Weg zu stellen versucht.
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